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Aller Anfang ist schwer! Und es gibt auch kein Patentrezept, wie der Übergang in den Kindergarten am besten gelingt. Denn jedes Kind ist anders: Die Ängste und Bedürfnisse der Kinder und deren Eltern zu respektieren, hilfreicher Erziehungspartner zu sein und demnach individuelle Übergänge zu gestalten, ist für uns selbstverständlich. Denn häufig machen die Kinder hier ihre ersten Trennungserfahrungen von den Eltern. Auch für die Eltern selbst beginnt etwas Neues. Sie vertrauen ihr Kind fremden Menschen an, ihr Tagesablauf verändert sich und sie sind nicht mehr rund um die Uhr bei ihrem Kind.Die Eingewöhnungszeit beginnt zunächst damit, dass jedes Kind eine Bezugserzieherin bekommt. Diese begleitet die Familie die ganze Kigazeit über, um Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln. Dann folgt eine schrittweise Abnabelung von den Eltern. Schnuppertage und die Präsenz der Eltern in den ersten Kindergartenwochen tragen dazu bei, dass das Kind sich neugierig und stressfrei auf seine neue Umgebung einlassen kann. Hierbei erwarten wir von den Eltern, dass sie sich 2-4 Wochen Zeit nehmen, ihr Kind in diesem Prozess zu begleiten und anschließend noch eine zeitlang flexibel zu erreichen sind. Ab- und Rücksprachen dabei sind unerlässlich, um Vorlieben, Interessen und Bedürfnisse des Kindes besser kennen zu lernen. Nach der Eingewöhnungszeit ist es unser Ziel, die Kinder nach und nach in unser offenes Haus zu integrieren. Die Bezugserzieherin zeigt dem Kind, welche Spiel- und Lernangebote es gibt und begleitet es bei der Entdeckung der einzelnen Funktionsräume.

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